Beispiel 1
Ich möchte nicht versäumen Ihnen auch ein Beispiel in verkürzter Form aus
meiner Praxis zu schildern, welches sich tatsächlich so zugetragen hat.
Ein junger Mann den ich in eine frühere Verkörperung führte schilderte
folgendes Erlebnis, welches wie in einem Kino vor seinem inneren Auge
ablief.
- Er war in dieser Inkarnation weder Cäsar noch Mozart! -
Nein er war zu diesem Zeitpunkt ein Junge von gerade mal 14 Jahren. Wohl
zu einer Zeit zu der man als Zahlungsmittel noch Edelsteine benutzte.
Er stahl auf einem Basar einem Händler einen Beutel mit bunten Edelsteinen.
Sämtliche Händler dieses Basars jagten ihn um ihn zu stellen. Seine Flucht
endete in einem naheliegenden Gebirge, wo er durch einen unachtsamen
Tritt auf einen Geröllhaufen abstürzte und auf dem Rücken liegen blieb,
Ein Felsbrocken stürzte auf seinen Brustkorb und beendete dadurch sein
Leben.
Als die Rückführung beendet war, erzählte er mir, dass unmittelbar nach
seiner Geburt sein Brustkorb (Rippen) operiert werden musste, da dieser,
mittig nach innen gewachsen war. Er zeigte mir die riesige OP-Narbe.
Es scheint offenbar so zu sein, dass er den, durch den Felsen eingedrückten
Brustkorb, in seine jetzige Verkörperung mitgenommen hat. Das Phänomen, dass
Menschen mit Narben oder ähnlichem geboren werden, deren Ursprünge offensichtlich
im Zusammenhang mit früheren Inkarnatonen stehen könnten, ist übrigens
sehr häufig anzutreffen. Weitere Beispiele folgen, sofern ich die Erlaubnis der Klienten zur anonymisierten
Veröffentlichung erhalte.
Man kann in einer Rückführung tatsächlich vergangene Situationen wiedererleben.
Aus der Kindheit, manchmal sogar (Wirklichkeit oder „Traum im Traum“?)
ein früheres Leben – oder aber auch mehrere.
Niemand kann jedoch unterscheiden, ob es sich um reale Erinnerungen,
um ein Trugbild des Unterbewusstseins oder auch um eine Vermischung aus
beiden. handelt.
Wenn sich während einer Rückführung tatsächlich etwas zeigt, was man
vorher erwartetet, sich erhofft und sich sogar eingeredet (Erwartungshaltung)
hatte, handelt es sich in der Regel um eine Eigensuggestion, also eine
künstliche gewollte Erinnerung, nicht aber um die Wirklichkeit.
Erinnerungen, die im normalen Leben vom Unterbewusstsein zurückgehalten
werden, kommen auch in Hypnose nicht zum Vorschein, bzw. stellen sich
in der Regel verzerrt dar. Andererseits können sich verblüffende Erlebnisse
darstellen, welche völlig absichtslos wichtige Lebensfragen (scheinbar)
lösen helfen können.
Was immer bei einer Rückführung in Erfahrung gebracht wird, hat aber
in jedem Falle mit der betreffenden Person zu tun, da die Informationen
aus dem Unbewussten über die verschiedenen Filter des Ratio in dessen
Bewusstsein geraten.
Es ist eine reine Gesprächs- Reflexions- und Introspektionsbasis. Nicht
mehr, aber auch nicht weniger!
Man mag jetzt denken wie man will! - Eigenartig, und zum Nachdenken
anregend, sind die präzisen Schilderungen von Klienten und die augenscheinlichen
Zusammenhänge aber in jedem
Fall.
Die (Alters) Regression (Rückerinnerung):
Eines der wohl interessantesten und auch bedeutendsten Phänomene der Hypnose ist die Altersregression. Eine hypnotisierte Person wird in ein beliebiges Alter, in eine beliebige Lebenszeit, die er schon durchlebt hat, versetzt. In diesem Zustand zeigt sie dann, das Verhalten, das für dieses Alter bezeichnend war. (z.B. im derzeitigem Leben das Schriftbild durch niederschreiben des Namens im Alter des 1.Schuljahres, 2.Schuljahres , 3.Schuljahres usw.).
Erinnerungen, Gerüche, Gefühle, Geschmack, Geräusche und Bilder, alle nur erdenklichen Einzelheiten können in diesen Zustand aus dem Unbewussten äusserst präzise und deutlich abgerufen werden.
Rückerinnerungen sind ein mächtiges
Werkzeug in der Aufarbeitung von unterdrückten, auf unsere Leben einflussnehmenden
negativen Erfahrungen.
Als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis gilt, dass das Kind bereits
im Mutterleib viele Eindrücke und Erfahrungen macht.
Noch vor der Geburt beginnt jeder Mensch Erfahrungen zu sammeln. Bereits
wenige Wochen nach der Zaugung bildet soch unser Gehirn nach und nach
aus. Auch die Sinnesorgane prägen sich mehr und mehr aus. Wobei sich
im Bauch
der Mutter besonders das Fühlen ausgeprägt, und danach
das Hören.
Jede Stimmungsschwankung der Mutter wirkt durch die
chemischen Prozesse über den Blutkreislauf auch auf das Kind.
Begleitet regelmäßig Streß oder Angst der Mutter die
Entwicklung, wird das ungeborene Kind auch bereits Entwicklungen nehmen,
die später ein grundsätzliches Verhalten prägen.
Dinge,
die immer wieder auf uns wirken, führen zu einer Gewöhnung.
Das kann bedeuten, daß ein solches Kind später nicht mehr
ohne Stress sein kann, oder im umgekehrten Fall Stress nicht gewachsen
ist.
Die Entwicklung im Mutterleib ist wichtiger, als es sich die meisten
vorstellen können.
Ein grundlegendes Lebensgefühl bildet sich
aus. Ist es sinnvoll zu leben? Ja das ist kein Witz. Ist es sinnvoll
geboren zu werden? Wie wird man empfangen oder wer steht einem bei? Die ängstliche
oder gar panische Mutter ist schon vor der Geburt ein regelrechtes Fegefeuer
für den neuen Menschen und sicher sind einige Kinder sogar bereit,
bei der Geburt den Rückzug anzutreten. Kein Witz. Regressionen zeigen
das.
Drogen beeinflussen Ungeborene derart stark, daß man dringend
darüber nachdenken sollte.
Die rauchende Mutter ist ein
unmöglicher Zustand.
Die Wirkung des Zigarettengiftes über
die Blutbahn ist so verhehrend, als würden Sie jemanden schwer mißhandeln.
Der kleine und empfindliche Organismus wird wie von einer lebensbedrohlichen
Keule getroffen, nur weil die Mutter unfähig ist, eine grundsätzlich
nötige Entscheidung zu treffen.
Kinder kann eben jeder
blöde Erdenbürger bekommen, der es gerade so schafft, den Zeugungsakt
zu vollziehen.
Die Geburt ist dann die Stunde der Wahrheit.
Jetzt
beginnt die Hölle. Der Wärme und Schwerelosigkeit beraubt,
fassen einen eiskalte Hebammenhände an und rütteln einen mit
einem Klaps auf den Hintern wach. Ich bin ein Mensch, der nun verdammt
ist, bis zum Tode auf dieser Welt zu verweilen. Die Gefahren sind nun
ganz nah, genau wie die Ängste.
Danach das Altern.
Auf dem Weg zum erwachsenen Menschen geschehen alltäglich
Dinge, welche man nicht versteht. Solange einem die Vorgänge sachte
und verständlich erklärt werden, kann nichts passieren. Was
aber, wenn Dinge in der Kindheit geschehen, die ohne Erkennen auf einen
einwirken und einen Schock auslösen? Niemand da ist, der einen befreit
von der Frage, was ist das!
Hier sind wir nun beim Problem angekommen.
1.) Dinge die plötzlich auf uns einwirken und
die wir nicht verstehen, bilden ein spezielles Muster, welches bis zur
Klärung in den Tiefen unseres Seins - dem Unbewussten
- eingelagert wird.
2.) Solche Engramme (verborgene Daten) melden sich
immer wieder, wenn eine ähnliche Situation eintritt, die
sie entstehen ließ.
3.) Es ist nicht möglich, selbst etwas gegen die
Reaktionen und Gründe zu tun. |